
| Wuchs:
Bis ca.3m hoher Strauch, Mitteltriebe aufrecht, im oberen Teil locker verzweigt.
Rinde:
Lebhaft grün, später grauschwarz, vierkantig, oft Korkleisten.
Laub:
Blätter bis 8cm, früher Austrieb, orange-rote Herbstfärbung.
Blüte:
Nach 5-8 Jahren im Mai/Juni, ca.2 Wochen, gelblich-grün, unscheinbar.
Frucht:
Ab August, im September reifend, karminrote Kapseln in vier Klappen aufspringend, Samen hellorange, auffallend, von Vögeln begehrt, für Menschen giftig.
Wurzelsystem:
Dichtverzweigt, oberflächennah, meist im stammnahen Bereich.
Standortansprüche:
Frische bis feuchte Humusböden, Lehm, auch Ton, kalkliebend, neutral bis stark alkalisch (pH über 7,4).
Heimatlicher Standort:
Waldränder, Gebüsche, Hecken, Auwälder.
Das Pfaffenhütchen ist ökologisch besonders wertvoll, da es eine Schlüsselfunktion für das Auftreten des Rotkehlchens hat. |